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Das Robot Format
Das quadratische Format des Robot 24x24 mm, das auch bei einigen anderen Kleinbildkamers Verwendung findet, wurde zuerst durch den Robot populär gemacht. Seine Vorzüge wie die ihm gleichsam angeborene Bildwirkung-
es gibt kaum ein Motiv, das im quadratischen Format nicht gut wirkt -, seine Wirtschaftlichkeit und seine Zweckmäßigkeit im Hinblick auf die einheitliche Kamera haltung und auf die kurzbrennweitige Optik haben ihm
schnell viele Anhänger verschafft. Die Entscheidung ob Hoch- oder Querformat , entfällt beim Robot, was ihm wieder einen Zeitvorteil beim Schuß gegenüber anderen Kameras einbringt.
Das quadratische Negativformat erlaubt 50% mehr Aufnahmen pro Film: 52 statt 36 (30 statt 20). Also sparsameres Arbeiten (vor allem damals beim teuren Farbfilm) - oder größere Bildreserve und damit
mehr Chancen, unter 2-3 Aufnahmen des gleichen Motivs wirklich den günstigsten Augenblick einzufangen.
Hierein Vergleich zu Preisen von ca. 1954:
52 Farbdias 24x24 (=1 Film) kosten DM 13,50
52 Farbdias 24x36 (=1 1/2 Filme) kosten aber DM 20,25
oder nehmen wir Schwarzweiß - Film, dann kostet :
1 Negativ 24x24 6,3 Pfg.
1 Negativ 34x36 9,4 Pfg.
Die Fa. Robot empfiehlt jedoch , nur 50 Aufnahmen zu machen, damit der Film am Ende nicht reisst oder nicht mehr rückspulbar ist. Mit einem 24er Film sind max. 35 Bilder möglich.
Bei der Projektion sind quadratische Dias von Vorteil, weil die Bildwand ebenfalls quadratisch ist und sich daher voll ausnützen läßt. Man kommt daher mit einer kleineren und preiswerteren Bildwand aus.
Die in aller Welt berühmten Schneider - Spezialobjektive zum Robot garantieren für ein gestochen
scharfes Negativ, das eine vielfache lineare Vergrößerung ohne Schwierigkeiten zuläßt.
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